Kontrolle der Entwicklung der Rebstöcke (76)
Von Matthias C.S. Dreyer
- 2 Minuten - 266 WörterAm 2. Juni wurde eine eingehende Kontrolle der Rebstöcke durchgeführt (Willi Humm). Die letzten Wochen hatten, bedingt durch warmes Wetter, Niederschlag und viel Sonne einen Wachstumsschub gebracht. Die Rebstöcke haben sich durchweg prächtig entwickelt. Auch die umgepflanzten Rebstöcke sind problemlos angewachsen. Schon jetzt ist wieder ein deutlicher Unterschied in der Wachstumsentwicklung zwischen den Rebstöcken im Osten und im Westen der Anlage zu erkennen. Die Stöcke mit den “hohen” Nummern, also A6 bis A10 sowie B/C6 bis B/C15 sind auffällig besser entwickelt. Auch zwischen den Reihen A und B/C ist ein Wachstumsunterschied zu erkennen. Die “hinteren” Reihen scheinen die besseren Standorte zu sein. Da es keinerlei Unterschiede im Boden gibt - durchweg Sand, wenig Humusauflage und viele Steine - kann nur der Sonnenverlauf und die Sonnenscheindauer eine Rolle spielen. Einflüsse des Niederschlages können auch ausgeschlossen werden. Alle Reihen sind diesbezüglich als gleichwertig anzusehen.
Interessant wäre eine Aufzeichnung des Sonnenverlaufes.
Manche Reben mussten witterungsbedingt nochmals ausgebrochen werden. Zudem wurde die gesamte Anlage auf Vordermann gebracht, d.h.: Es wurde gemäht, die Drähte wurde neu verspannt, der Anker in Reihe B neu befestigt. Einige Drahtverankerungen an den Stiefeln wurden erneuert und einige Nägel ersetzt.

Bild: Blick in die Zeile C nach den Arbeiten vom 2. Juni 2026 (oben). Blick auf die Gesamtanlage von Osten (mitte) und von Westen (unten).

Bild: Rebstock A1 am 2. Juni 2026 in einer guten Entwicklung.

Bild: Blick auf den Rebstock C 3 nach dem Umpflanzen im Frühjahr hat sich der Stock gut entwickelt.